Warum Adipositas als Krankheit gilt
Adipositas ist durch eine übermäßige Ansammlung von Körperfett gekennzeichnet, die Gesundheit, Organfunktionen oder Lebensqualität beeinträchtigen kann. Sie erhöht unter anderem das Risiko für Typ 2 Diabetes, Bluthochdruck, Fettleber, Schlafapnoe und Gelenkbeschwerden. Gleichzeitig können Medikamente, hormonelle Erkrankungen, Schlaf, Stress, Essverhalten und das soziale Umfeld die Entstehung oder den Verlauf beeinflussen.
Die Einordnung als Krankheit nimmt persönliche Verantwortung für gesundheitsförderliche Entscheidungen nicht weg. Sie verhindert aber, dass eine komplexe medizinische Situation auf Willenskraft reduziert wird. Fachgesellschaften in Österreich und international empfehlen deshalb eine respektvolle, individuelle und multidisziplinäre Versorgung.




